1. Die Tests sind leider ziemlich unsicher, "falsch positiv", Herr Prof. Drosten wies darauf z.B. in diesem Artikel hin.

 

Es gibt diese Tests und wir könnten sie auch anbieten. Allerdings stellt sich die Frage, welche betrieblichen Konsequenzen sich daraus ergeben. Sollen Positive nicht oder gerade beschäftigt werden? Sollen Positive von Negativen räumlich getrennt werden, Negative oder Positive Atemschutz tragen etc.? Sie provozieren möglicherweise einen Wust von unklaren Verhaltensregeln im Betrieb und möglicherweise sogar ohne einen gewünschten Effekt mit diesen Tests. Außerdem ist deren Durchführung im Betrieb ohne konkreten betrieblichen Anlass juristisch problematisch.

 

Unser Rat ist, sich an direkte behördliche Anweisungen für die Mitarbeiter (mwd) Ihres Betriebes zu halten so wie hier oder hier dargelegt.

 

Das Abstandsgebot, Nies- und Hustettikette, sowie 20 sekündiges Händewaschen besonders (nach dem Toilettengang und) vor der Aufnahme von Speisen oder dem Berühren des Gesichtes sollte ausreichen (s.o. und hier)

 

2. Aktuell sind bereits Diskussionen über einen permanente Mund- und Nasenschutz im Gespräch, sehen Sie es als sinnvoll an, waschbare Gesichtsschutzmasken für unsere Mitarbeiter vorzuhalten?

 

Das macht sogar in anderen Grippesaisons Sinn. Allerdings ist die Atmung darunter doch erschwert besonders bei anstrengenden Tätigkeiten. Und diese Masken bringen für Träger nur einen "besseren" Schutz. Ein konsequentes Abstandshalten bewirkt wahrscheinlich mehr. Leider gibt es auch hier keine gute Studienlage.

 

Freieres Atmen, fast totalen Schutz aber ein Aussehen wie ein Astronaut gewährleistet dieses System (bei erstaunlich günstigem Preis).

 

Von weiteren Aktionen raten wir eher ab.

 

Bleiben Sie gesund!