Der nicht-melanotische oder auch weiße Hautkrebs ist die häufigste Tumorerkrankung. Fast genauso häufig ist das maligne Malinom der Haut, auch schwarzer Hautkrebs genannt, das als eine der tödlichsten Krebsarten gilt. Da die Heilungschancen im Frühstadium in der Regel noch recht gut sind, ist eine möglichst frühe Erkennung sehr wichtig.

 

Zu diesem Zweck haben österreichische Mediziner eine App entwickelt, mit der sich verdächtige Hautstellen einfach mit dem Handy scannen lassen. Das Ergebnis des Scans wird in den Ampelfarben grün, gelb und rot darstellt. Mit Hilfe dieser App konnten in Österreich im Jahr 2021 bereits 5.000 Fälle von Hautkrebs frühzeitig erkannt und so wahrscheinlich Menschenleben gerettet werden. Wird nämlich der schwarze Hautkrebs entdeckt, bevor er über 1 Millimeter in die Haut eingedrungen ist, so liegen die Heilungschancen bei über 95 Prozent. Ist er weiter fortgeschritten, so sinken die Heilungschancen dramatisch.

 

Die vom österreichische Startup medaia entwickelte App namens SkinScreener (für Android und iOS) ist zum Testen für 2 Scans gratis, für die regelmäßige Verwendung wird eine Gebühr fällig. Hier gibt es verschiedene Modelle, so kosten 10 Scans zum Beispiel 8,99 EUR, ein Jahresabo 24,99 EUR (alle Preisangaben mit Stand vom 19. April 2022). Die App wird verwendet, indem man aus etwa 15 Zentimetern mit der Handykamera ein Bild der betroffenen Stelle macht. Dieses Bild wird anschließend von der künstlichen Intelligenz der App ausgewertet und das Risiko ermittelt und in Ampelfarben wiedergegeben. In Abhängigkeit von dem Ergebnis sollte dann ein Hautarzt zu Rate gezogen werden.

 

Laut einer klinischen Studie der Medizinischen Universität Graz erkennt die App mit einer Sicherheit von 98 Prozent "klinisch relevante Hauttumore", also weißen und schwarzen Hautkrebs.

 

Für Personen, die ein überdurchschnittlich hohes Risiko haben an Hautkrebs zu erkranken, gibt es darüber hinaus eine Sonnencreme, die Erbgutschäden in den Hautzellen reparieren hilft und zudem einen extrem hohen UV-Schutz bietet. Zu dieser Risikogruppe zählen unter anderem Menschen:

 

  • die in Ihrer Kindheit, Jugend und im Erwachsenenleben häufig ultravioletter (UV) Strahlung ausgesetzt waren,
  • die einen hellen Hauttyp und / oder viele Pigmentmale haben,
  • die einen Verwandten ersten Grades haben, der an Hautkrebs erkrankt ist.

 

Diese Sonnencreme mit dem Namen Heliocare 360° AK Fluid verfügt über einen Lichtschutzfaktor von 138 gegen UV-A und 50 gegen UV-B Strahlung. Darüber hinaus sind in ihr drei Reparaturenzyme für solche DNA-Schäden enthalten, die durch UV-Licht verursacht werden. Eines davon ersetzt einzelne geschädigte Abschnitte im Erbgut, das Zweite ganze Erbgutstücke, während das dritte Enzym falsch verbundene Basen trennt bzw. repariert. Ein weiterer Inhaltsstoff namens Sulforaphan, der aus Brokkoli-Extrakt gewonnen wird, stärkt zusätzlich die Tumorabwehr.

 

Entwickelt wurde die Creme speziell für Menschen, bei denen bereits veränderte Hautstellen entfernt wurden, oder aber für Menschen, die sich sehr viel in der Sonne aufhalten und deshalb ein überdurchschnittlich hohes Risiko für eine Hautkrebserkrankung aufweisen, wie zum Beispiel Dachdecker, Gärtner und Wasser- oder Bergsportler.